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    Unfallabwicklung
    Kanzlei für Verkehrsrecht in Hamburg
    Rechtsanwalt Felix Ruhnke

    Im Bereich Unfallabwicklung bieten wir zusammen mit unseren Partnern eine Full-Service-Lösung für Unfallgeschädigte an.

    Wir arbeiten mit Autohäusern, Werkstätten und Sachverständigen zusammen – ganz nach Ihrem Bedarf und stets in ihrem Interesse.

    Unser Ansatz

    Wir kümmern uns um ihren Unfallschaden, und zwar nach ihren Vorstellungen, so dass Sie ein Rundum-Sorglos-Paket erhalten und das Ergebnis ihren Interessen gerecht wird.

    Es ist unsere Aufgabe, Ihre Ansprüche nach einem Verkehrsunfall zu erkennen, zu sichern und durchzusetzen. Durch unsere Beratungskompetenz sind Sie in der Lage, die für Sie richtige Entscheidung treffen zu können.

    Ein alter Spruch besagt:
    Nur wer seine Ansprüche kennt, kann sie auch durchsetzen.

    Das ist sicherlich richtig. In der Schadenabwicklung muss es zusätzlich heißen:

    „Nur wer seine Wahlmöglichkeiten kennt, kann die für sich selbst richtige Entscheidung treffen.“

    Auf Augenhöhe mit der Versicherung

    Ein Durchsetzungsversuch der bestehenden Ansprüche durch den Geschädigten selbst, also in Eigenregie, gegenüber der Versicherung scheitert oft.

    Versicherungen nutzen ihre vermeintliche Überlegenheit gegenüber dem Geschädigten. Das Ergebnis ist häufig nicht optimal und nur im Sinne der Versicherung – und damit nicht in Ihrem Sinne.

    Nur ein auf Verkehrsrecht spezialisierter Rechtsanwalt sorgt für eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe, die nötige „Waffengleichheit“ und die Erledigung sämtlicher Ansprüche in Ihrem Sinn.

    Im Haftpflichtfall ist die anwaltliche Unfallabwicklung für den Geschädigten sogar kostenlos, da die unfallgegnerische Haftpflichtversicherung die bei der Abwicklung anfallenden Gebühren zahlen muss.

    Besonders wichtig: Das Heft in der Hand behalten.

    Sie sollten als Geschädigter das Heft in der Hand behalten und dieses nicht bei der gegnerischen Versicherung abgeben.

    Wer unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird, dem wird die gegnerische Versicherung allerlei (vermeintlichen) Service anbieten. Diese Angebote hören sich in der Regel blumig an. Es ist auch versicherungsseitig häufig die Rede vom „Rundum-Sorglos-Paket“. Rundum sorglos ist die Versicherung in der Schadenregulierung allerdings nur dann, wenn der Geschädigte nur die billigste Regulierungsvariante kennenlernt und „wählt“.

    Der Geschädigte ist vielfach nur sorglos, solange er ahnungslos ist. Dass man hierbei möglicherweise auf Ansprüche verzichtet, merkt der von der Versicherung angeleitete und gesteuerte Geschädigte in der Regel gar nicht. Schadenrechtliche Selbstverständlichkeiten werden als zusätzliche Leistungen der Versicherung angepriesen.

    Nicht selten erleben wir es, dass Geschädigten sogar falsche Informationen gegeben werden. Fragt der Geschädigte aktiv nach seinen Rechten, wird auch der zuvor freundlich bemühte Ton oft rauer oder sogar schroff.

    Wer zahlen muss, ist üblicherweise nicht ihr Freund.

    Dabei ist es für jedermann verständlich und auf der Hand liegend, dass keine Versicherung jemals auch nur einen Euro mehr bezahlen würde, als irgend nötig. Davon lebt die Versicherung schließlich: so wenig wie möglich zu bezahlen.

    Insbesondere das Anpreisen von Partnerwerkstätten und die Steuerung der Geschädigten in markenfremde Betriebe geschehen nur zu einem Zweck: es soll gespart werden.

    Im Haftpflichtfall kann allerdings nur an einer Stelle gespart werden: am Schaden, also beim Geschädigten.

    Auseinandersetzung auf Augenhöhe

    Wir sorgen dafür, dass sich mit der Versicherung auf Augenhöhe begegnet wird. Hart in der Sache, fair im Umgang. Auf der Versicherungsseite sitzt ein – in der Regel gut ausgebildeter – Schadenprofi, dem der Geschädigte als technischer und juristischer Laie ausgeliefert ist.

    Wir treten für Sie als ihr kompetenter Vertreter gegenüber der Versicherung auf und sind deren professioneller Gegenspieler.

    Nutzen Sie unser Spezialwissen

    Dies nutzt Ihnen, denn viele Versicherer wissen ganz genau, mit wem sie was machen können – und mit wem nicht. Das gilt insbesondere auch für Rechtsanwälte.

    Es nützt Ihnen kein Anwalt, der laut poltert, aber mangels Erfahrung nicht ganz genau weiß, was er wo durchgesetzt bekommt, oder nicht und letztlich mehr kaputt macht, als er nutzt. Aus unserer Erfahrung reicht es nicht, anwaltlich vertreten zu sein, um nach einem Schaden eine individuell passende, optimierte Regulierung zu erhalten.

    Mit Kanzleien, die vieles machen und eben „auch mal einen Verkehrsunfall“ bearbeiten haben erfahrene Versicherungssachbearbeiter häufig leichtes Spiel. Dass dies bei uns nicht der Fall ist, sondern wir hartnäckig das verfolgen, was Ihnen zusteht, ist Ihr Vorteil.

    Sachschaden

    Im Mittelpunkt der Unfallschadenabwicklung steht häufig das beschädigte Fahrzeug.

    Die wirtschaftliche Bedeutung eines Fahrzeugschadens ist in der Regel erheblich und dominiert daher oft die Schadenregulierung. Zudem sind die praktischen Auswirkungen des Fahrzeugschadens hoch, insbesondere wenn das Fahrzeug schadenbedingt ausfällt, momentan also nicht genutzt werden kann, und man aber auf das Fahrzeug angewiesen ist.

    Schadenfeststellung

    Einer der ersten Schritte einer Schadenregulierung ist die Inangriffnahme der Schadenermittlung. Der erste richtige und wichtige Weg zur Ermittlung der Höhe des Sachschadens und zum Zweck der Beweissicherung führt zu einem unabhängigen Kfz-Sachverständigen. Dieser begutachtet ihr Fahrzeug und erstellt eine Schadenkalkulation, in der die für die Reparatur erforderlichen Kosten aufgeführt sind.

    Bei einem Haftpflichtschaden suchen Sie den Sachverständigen aus, nicht die Versicherung. Hier können wir Ihnen mit unserem Partner-Netzwerk behilflich sein und benennen Ihnen einen seriösen Kfz-Sachverständigen, der nicht auf der Lohnliste der Versicherungen steht oder sonstig abhängig ist.

    Verzichten Sie nicht auf Ihr Recht auf unabhängige Schadenfeststellung.

    Was eine Gutachtenerstellung durch einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen angeht, kursieren viele fehlerhafte Informationen. Das hat unterschiedliche Gründe.

    Häufig geben Versicherungen an, dass bis zu einer gewissen Schadenhöhe ein Kostenvoranschlag einer Werkstatt reicht. Dies ist allerdings nur richtig, solange der Versicherung dieser Kostenvoranschlag gefällt. Schickt die Versicherung ungefragt einen eigenen Gutachter zur „Nachbesichtigung“ zur Werkstatt, wird der Reparaturumfang häufig zusammengestrichen. Eine unabhängige Dokumentation bei einem Streit über den erforderlichen Reparaturumfang ist dann mangels Gutachten nicht zur Hand.

    Verzichten Sie nicht auf eine kompetente Beweissicherung

    Fatal ist häufig, dass durch die Anfertigung „nur“ eines Kostenvoranschlages keine ggf. später benötigte unabhängige Beweissicherung erfolgt. Nicht immer läuft eine Schadenabwicklung glatt durch. Gemeint sind aber keine jahrelangen Rechtsstreite bei streitigen Haftungssituationen, die auch vorkommen können.

    Versicherungen streichen mehr und mehr Reparaturrechnungen in vermeintlich klaren Fällen zusammen. Diesen Kürzungsbegehrlichkeiten können wir effektiv und erfolgreich begegnen, wenn wir von vorneherein kompetente sachverständige Feststellungen im Gepäck haben.

    Unterschätzen Sie nicht den Mehrwert eines Sachverständigengutachtens

    Ein Sachverständigengutachten dient aber nicht dazu, dass die Werkstatt besser abrechnen kann, wie es Versicherung behaupten, sondern hilft dabei, dass ihr Fahrzeug genau in dem Umfang repariert wird, der ein optimales Reparaturergebnis gewährleistet. Daneben ist auch die Prüfung, ob und ggf. in welcher Höhe eine Wertminderung ihres Fahrzeugs eintritt, Aufgabe des Sachverständigen.  Feststellungen hierzu können in einem Kostenvoranschlag der Werkstatt nicht getroffen werden.

    Letztlich ist es häufig so, dass auch gute Werkstattmitarbeiter einen Schaden im Rahmen der Erstellung eines Kostenvoranschlages im hektischen Werkstattalltag nicht so detailliert und genau aufnehmen können, wie dies ein Sachverständiger kann.

    Abrechnungsarten

    Unfallgeschädigte haben das Recht, selbst zu entscheiden. Das hören Versicherungen ungern, obwohl es geltende Rechtslage ist. Sie dürfen im Rahmen des schadenrechtlich Zulässigen ihre Optionsmöglichkeiten ausschöpfen.

    Reparaturschaden

    Sollte an ihrem Fahrzeug ein Reparaturschaden vorliegen, hat der Fahrzeugeigentümer die Wahl der Abrechnungsart. Wir beraten Sie, ob eine fiktive Schadenabrechnung oder eine Abrechnung auf Grundlage einer Reparaturrechnung zu ihren Plänen einer Instandsetzung passt.

    Totalschaden

    Im Totalschadenfall sind andere Dinge zu beachten. Liegen die Zahlen dicht beieinander, kann es sein, dass sich die richtige Abrechnungsart danach bestimmt, was Sie als Geschädigter tatsächlich mit ihrem Fahrzeug machen. Ohne professionelle Beratung wird die Versicherung dem Geschädigten immer nur die für sie billigere Variante zukommen lassen.  Wir sorgen dafür, dass Ihnen eine transparente Entscheidungsgrundlage zur Verfügung steht und setzen Ihre Entscheidung dann konsequent durch.

    Schadenpositionen

    Mit den Reparaturkosten oder den Kosten der Ersatzwagenbeschaffung ist der Schaden häufig längst nicht erledigt. Eine drängende Frage ist immer der mögliche Ausfallschaden, der häufig mit einem Mietwagen kompensiert werden muss. Statt der konkreten Abrechnung einer Mietwagenrechnung kann auch eine Nutzungsausfallentschädigung in Geld für einen unfallbedingt eingetretenen Fahrzeugausfall gefordert werden. Beides gibt es nicht voraussetzungslos.

    Wir klären mit Ihnen ab, was es zu beachten gilt. Abschleppkosten, Zulassungskosten bei einer erforderlichen Ersatzbeschaffung, Finanzierungskosten, Standgebühren, Verschrottungskosten etc. stellen nur eine kleinen Teil der üblicherweise auftretenden Begleitkosten dar, die wir selbstverständlich für Sie miterledigen.

    Personenschaden

    Wenn Sie bei einem Verkehrsunfall eine Verletzung erlitten haben stehen auch diesbezüglich Ansprüche gegen den Unfallverursacher und dessen Versicherung im Raum.

    Im Vordergrund für Geschädigte steht üblicherweise die Frage, ob ein Schmerzensgeldanspruch besteht. Es ist gesetzlich geregelt, dass vom Schädiger wegen einer Verletzung des Körpers oder der Gesundheit eine billige Entschädigung in Geld auch für Nichtvermögensschäden, also für Personenschäden, gefordert werden kann.

    Im Klartext bedeutet dies, dass für erlittene Schmerzen, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Einschränkungen ihrer Lebensqualität und auch als Genugtuung ein Ersatz in Geld verlangt werden kann.

    Keine abschließenden Verhandlungen während der Heilbehandlung

    Leichte Personenschäden werden häufig bagatellisiert, schwerere Verletzungen sollen hingegen schnell erledigt werden. Beides hat seine Gründe.

    Wir beraten Sie hinsichtlich ihrer Ansprüche und legen zusammen eine individuelle Strategie für ein sinnvolles und erfolgversprechendes Herangehen an ihre Ansprüche fest. Wichtig ist es immer, sich nicht vorschnell abfinden zu lassen.

    Die Ärztliche Dokumentation ist Grundlage für die Auseinandersetzung

    Eine seriöse ärztliche Dokumentation ist die Grundlage für eine geordnete Auseinandersetzung über den Schmerzensgeldanspruch.

    Viele Versicherer sind nach wie vor dazu bereit, auf eigene Kosten Arztberichte einzuholen. Einige große Versicherungsunternehmen gehen allerdings dazu über, auf die Beibringungspflicht der Geschädigten zu verweisen. In diesem Fall besprechen wir mit Ihnen die Voraussetzungen und setzen uns mit Ihren Ärzten in Verbindung.

    Es kann verletzungsbedingt ein Haushaltsführungsschaden eintreten

    Wenn auf Grund einer unfallbedingt erlittenen Verletzung der Haushalt nicht oder nicht so wie sonst geführt werden kann, entstehen Kosten. Dies nennt man Haushaltsführungsschaden. Zunächst kommt es nicht darauf an, ob diese Kosten z.B. durch eine Hilfskraft, tatsächlich anfallen.

    Bei kleineren Verletzungen wird diese Position in der Praxis häufig pauschal miterledigt. Bei größeren Verletzungen spielt der Haushaltsführungsschaden zunehmend eine Rolle, wobei die Berechnung und die rechtlichen Voraussetzungen kompliziert sind. Sollten Sie betroffen sein, nehmen wir auch diesen Bereich professionell für Sie in Angriff.

    Häufig gibt es Irrtümer über die Erstattungsfähigkeit von Erwerbsschäden

    Der Geschädigte muss so gestellt werden, wie er ohne schädigendes Ereignis stehen würde. Dies gilt grundsätzlich auch hinsichtlich eines Erwerbsschadens. Bei Arbeitnehmern greifen unsere arbeitsrechtlichen Sicherungsmechanismen, zunächst die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Kommt es aber bei einem längeren Ausfall zu Einbußen verglichen mit dem sonstigen Nettoverdient, müssen Ansprüche gegen Schädiger und Haftpflichtversicherung geprüft und durchgesetzt werden.

    Bei Verletzten im Anstellungsverhältnis sind die Berechnungsmethoden weitgehen klar, wohingegen bei Selbständigen die Ermittlung eines zu ersetzenden Netto-Gewinnentgangs äußerst umstritten sind. Auf Grund unserer Erfahrungen im Umgang mit Versicherungen kommen wir auch bei schadenrechtlich schwierig darstellbaren Konstellationen in den allermeisten Fällen zu einem brauchbaren Ergebnis.

    Heilbehandlungskosten übernimmt erst einmal die Krankenkasse/Berufsgenossenschaft

    Die Kosten der Behandlung der unfallbedingt eingetretenen Verletzungen übernimmt grundsätzlich ihre Krankenversicherung – egal ob gesetzlich oder privat oder bei Arbeits-/Wegeunfällen die zuständige Berufsgenossenschaft. Natürlich kümmert sich die zuständige Regressabteilung später dann darum, diese Kosten beim Schädiger bzw. Versicherer zurückzuholen. Dies ist allerdings nicht ihre Baustelle.

    Ihre Versicherung benötigt nur einige Grundinformationen von Ihnen. Bei hohen Selbstbeteiligungen in der privaten Krankenversicherung oder Bonusmodellen für Schadenfreiheit kann es sinnvoll sein, die gegnerische Haftpflichtversicherung die angefallenen Kosten direkt erstatten zu lassen. Ob dies in ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir individuell im Einzelfall. Vermehrte Bedürfnisse, Zuzahlungen etc. können Sie zwecks Erstattung gesondert einreichen.

    Auch in diesem Bereich prüfen und beraten wir hinsichtlich der Erstattungsfähigkeit von Einzelpositionen.

    Ordnungswidrigkeiten / Strafrecht

    Im Bereich Ordnungswidrigkeiten / Strafrecht vertreten und verteidigen wir Sie, wenn Ihnen ein Verkehrsverstoß vorgeworfen wird. Wenn ein Bußgeld oder Fahrverbot wegen einer Geschwindigkeitsübertretung droht, ist es unsere Aufgabe, im Rahmen ihrer Verteidigung Messergebnisse zu überprüfen, Verteidigungsansätze zu finden und mit Ihnen an der Abwendung von Fahrverboten zu arbeiten.

    Häufige Vorwürfe im Bereich des Verkehrsstrafrechts sind das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (Unfallflucht), Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, fahrlässige Körperverletzung, z.B. im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.

    Oft kommt es aber auch zu dem Vorwurf von Nötigungen, Beleidigungen oder Straßenverkehrsgefährdungen. Häufig ist der Führerschein hier in Gefahr. Mit unserer Beauftragung sorgen Sie für eine optimale Verteidigung und Wahrung ihrer Interessen als Beschuldigter.

    Ordnungswidrigkeiten können sehr unangenehm werden

    Viele kennen diese Situation: ein möglicher Verstoß könnte dazu führen, dass der Führerschein in Gefahr gerät. Hiermit sind nicht selten existentielle Sorgen und Ängste verbunden. Ob die Behörde sauber gearbeitet hat und Ihnen ein Verstoß zweifelsfrei nachgewiesen werden kann oder nicht, können Sie nur klären, indem eine zielgerichtete Verteidigung in Angriff genommen wird.

    Wir prüfen für Sie im Einspruchsverfahren Ermittlungsakten und Ordnungswidrigkeitenvorwürfe und erörtern mit Ihnen mögliche Verteidigungsansätze. Nicht selten müssen technische Sachverständige hinzugezogen werden, um eine abschließende Bewertung z.B. der Verwertbarkeit eines Messergebnisses oder einer Fahreridentifikation zu ermöglichen.

    Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, befinden Sie sich kostenmäßig in der Regel auf der sicheren Seite und könne die Sanktion der Behörde überprüfen lassen. Nur wenn Ihnen Vorsatz vorgeworfen wird bzw. Sie wegen Vorsatzes verurteilt werden, steigt ihre Rechtsschutzversicherung aus. Über Chancen und Risiken beraten wir Sie vorher, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.

    In Verkehrsstrafsachen gilt ebenfalls: Die Verteidigung ist in der Regel von Ihrer Rechtsschutzversicherung gedeckt, sofern keine Vorsatzverurteilung herauskommt oder das Delikt nur vorsätzlich begangen werden kann.

    Ob in ihrem individuellen Rechtschutzversicherungsvertrag Deckung für eine Verteidigung besteht, klären wir natürlich vorab. So können Sie sich aktiv für oder gegen Kostenrisiken entscheiden, falls doch einmal keine Kostenübernahme durch ihren Versicherer möglich ist.

    Machen Sie von ihrem Recht auf Schweigen Gebrauch

    Der Beschuldigte ist grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, an seiner eigenen Strafverfolgung mitzuwirken. Hieraus erwächst ihr Recht zu Schweigen, ohne dass ihr Schweigen Ihnen zum Nachteil ausgelegt werden dürfte.

    Daher ist in den allermeisten Fällen Schweigen zunächst die einzig richtige Empfehlung. Dies läuft allerdings der menschlichen Natur zuwider, sich erklären oder rechtfertigen zu wollen. Schweigen ist also in der jeweiligen Situation recht schwierig, aber meistens richtig.

    Das weitere Vorgehen und eine erfolgversprechende Verteidigungsstrategie können wir nach erfolgter Akteneinsicht besprechen, wenn eine seriöse Auskunft darüber möglich ist, wie gut oder schlecht die Chancen stehen. Ob Angaben gemacht werden, oder nicht, sollte erst in den meisten Fällen erst dann entschieden werden.

    Strafrechtliche Ermittlungsverfahren, auch wenn es „nur“ Verkehrsdelikte sind, bedrücken und benötigen eine besondere Sensibilität. Wir bearbeiten diesen Bereich in höchsten Maße diskret und individuell, um in jedem Einzelfall eine einzelfallgerechte Verteidigung gewährleisten zu können.